Enorme Fortschritte bei Therapie von Prostatakrebs

Operationsrisiken lassen sich vermeiden

Enorme Fortschritte bei Therapie von Prostatakrebs

Foto: Fotolia (No. 4731)

sup.- Mehr als 70.000 Männer werden jährlich in Deutschland mit der Diagnose Prostatakrebs konfrontiert. Ein Schock für die Betroffenen, insbesondere fürchten viele, dass sie nach einer Operation unter Inkontinenz und Impotenz leiden werden. Doch diese Operationsrisiken lassen sich heute fast immer vermeiden. Studien haben gezeigt, dass die Heilungschancen beim Prostatakarzinom in allen Stadien identisch sind, wenn statt einer Operation ein modernes Bestrahlungsverfahren mit Protonen zum Einsatz kommt. Die Lebensqualität der Patienten wird durch die zielgenaue Protonenbestrahlung kaum beeinträchtigt, da das umgebende gesunde Gewebe weitestgehend geschont wird. „Anders als bei der herkömmlichen Röntgenbestrahlung geben Protonen ihre höchste Energie unmittelbar im Tumor ab. Hinter dem Tumor verbleibt keine Strahlung. Und die Dosis vor dem Krebsherd ist um das Drei- bis Fünffache geringer als bei Röntgenstrahlen“, erklärt der Chirurg PD Dr. Hans Rinecker vom Münchner Rinecker Proton Therapy Center (RPTC).

Durch diese optimierte Ortsdosisverteilung werden zum einen die Krebszellen effektiver bekämpft, zum anderen Nebenwirkungen in gesunden Bereichen deutlich reduziert. Aus diesem Grund ist die Protonenbestrahlung bei Prostatakrebs in Amerika und in Europa zunehmend erste Wahl bei der Therapieentscheidung. Die Kosten für diese innovative Strahlentherapie werden von mehreren Krankenkassen, gesetzlich wie privat, übernommen. Weitere Informationen sind unter www.rptc.de abrufbar.

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